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Gorbach: Einigung mit Telekombranche über Modalitäten zur Nummernmitnahme
Verordnung soll noch im Sommer in Kraft treten 


Gestern Abend lud Infrastrukturminister Hubert
Gorbach die Entscheidungsträger der Mobilfunk- und Festnetzbetreiber
sowie die Regulierungsbehörde zu einer Verhandlungsrunde ins
Ministerium. Ziel war es, die Modalitäten rund um die mobile
Nummernmitnahme bei Betreiberwechsel, die mit dem neuen
Telekommunikationsgesetz möglich sein soll, auszuverhandeln.
"Die Betreiber zeigten sich äußerst kooperativ. Wir konnten in allen
Knackpunkten zu einer Einigung finden", zeigte sich Gorbach mit den
Ergebnissen seines Auftrittes als 'Mediator' zufrieden.
So habe man sich in der umstrittenen Frage der Tarif- bzw.
Netztransparenz darauf geeinigt, dass der Kunde auf Wunsch durch eine
kostenlose Ansage darüber informiert werden soll, in welches Netz er
telefoniert. "Kundennutzen und Kundenzufriedenheit sind bei der
Einigung für alle Beteiligten im Vordergrund gestanden", lobte
Gorbach.


Auch bei der Abwicklung des Betreiberwechsels soll in Zukunft "der
Kunde König" sein. Er soll sich ausschließlich an den aufnehmenden
Betreiber wenden müssen. Dieser soll dann für den Kunden alle
weiteren Schritte zur ordnungsgemäßen Durchführung der
Nummernportierung veranlassen.
Ein vom Teilnehmer gewünschtes Portierdatum soll nach Möglichkeit
berücksichtigt werden.


Generell wird eine Portierdauer von maximal drei Tagen angepeilt.
Die Regulierungsbehörde wird darüber wachen, dass die Kosten der
Nummernmitnahme für den Kunden in angemessenem Rahmen bleiben.
Am Verordnungsentwurf wird im Ministerium nun mit Hochdruck
gearbeitet. Die Verordnung soll nach einer Begutachtungsphase noch im
Sommer in Kraft treten.
Rückfragehinweis:
Mag. Christine Lackner
Pressesprecherin
BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Tel.: (++43-1) 711 62/8400




11.juli03/
ar
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