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Stellungnahmen zu  Telekommunikationsgesetz & Nummernmitnahme
Mainoni: Telekommunikationsgesetz konsumenten- und betreiberfreundlich 


Wien,(fpd) - "Das neue und den EU-Vorgaben entsprechende
Telekommunikationsgesetz ermöglicht künftig den Netzbetreiber zu
wechseln und dennoch die alte Nummer inklusive Vorwahl gemäß der
Rufnummernportabilität zu behalten", erklärte der freiheitliche
Verkehrssprecher Eduard Mainoni heute im Rahmen der Debatte rund um
das neue Telekommunikationsgesetz. zur Umsetzung einschlägiger
Richtlinien in der innerstaatliche Rechtsordnung. *****
Mainoni wies vor allem auf die guten Verhandlungsergebnisse am
Vorabend der Beschlussfassung des TK-Gesetzes hin. So habe das
Treffen von Infrastrukturminister Hubert Gorbach mit den
Mobilfunkbetreibern und der Regulierungsbehörde Einigung betreffend
Nummernmitnahme bei Betreiberwechsel gebracht. "Bundesminister
Gorbach hat hierbei von Anfang an als Vermittler agiert, um ein
kundenfreundliche- und betreiberfreundliches Gleichgewicht
herzustellen", betonte der FPÖ-Verkehrssprecher.
Außerdem betreffe das neue TK-Gesetz alle wesentlichen
Regelungsinhalte für die Genehmigung elektronischer
Kommunikationsnetze und dienste, den Universaldienst und die
Nutzerrechte bei elektronischen Kommunikationsnetzen- und diensten.
Wie Mainoni weiter ausführte, werde es durch das Gesetz zu einer
größeren Transparenz der Tarife kommen: "Mehrwertdienst müssen neu
geregelt und die kostenlose Anforderung von Einzelentgeltnachweisen
ermöglicht werden. Somit hat jeder Kunde Anspruch auf kostenlose
Information bezüglich seiner Mobiltelefongespräche. ´´
Außerdem habe man sich in der umstrittenen Frage der Tarif- bzw.
Netztransparenz darauf geeinigt, dass mittels kostenloser Ansage über
das jeweilige Netz, in welches der Kunde gerade telefoniert, Klarheit
geschaffen werden müsse, schloss Mainoni.

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
(01) 40110 5833






Parnigoni stimmt Telekommunikationsnovelle mit Vorbehalten zu 


Wien(SK) Vor allem die von der SPÖ miterwirkte Stärkung der
Konsumentenrechte im neuen Telekommunikationsgesetz veranlasste
SPÖ-Sprecher für Inneres Rudolf Parnigoni am Donnerstag im
Nationalrat dazu, der Novelle seine Zustimmung zu geben. Die
Fortführung der Universaldienste, die Erwirkung von Incentives zur
Steigerung der Investitionen im Telekommunikationsbereich und die
kostenmäßige Begrenzung der Mehrwertdienste nannte Parnigoni als
weitere wichtige und notwendige Punkte in dem neuen Gesetz. Einen
Mangel im Gesetz ortete Parnigoni indes beim Schutz vor allem
kleiner Unternehmen vor Spams: Zum einen weil diese einen
irrsinnigen Arbeitsaufwand beim Löschen und der Beantwortung der
Spams haben und zum anderen durch die missbräuchliche Weitergabe
ihrer Adressen. Parnigoni zog daraus die Schlussfolgerung: "Die
nächste Novelle muss schon in der Pipeline sein." **** (Schluss) lm
Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at






HAKL: NEUES GESETZ ÖFFNET NEUE ÄRA AM TELEKOMMUNIKATIONSSEKTOR 


Wien, 10. Juli 2003 (ÖVP-PK) Das Telekommunikationsgesetz, das
heute beschlossen wird, ist ein neuer Schritt auf einem
beispielgebenden Weg der Telekommunikation in Österreich. Am Beispiel
des Telekomsektors ist es für jeden Einzelnen nachvollziehbar, welche
positiven Effekte die Liberalisierung und Privatisierung für den
Bürger gebracht haben und auch in Zukunft bringen werden. Das sagte
heute, Donnerstag, die Telekommunikationssprecherin der ÖVP, Abg.
Mag. Karin Hakl, bei der Debatte zum Telekommunikationsgesetz im
Nationalrat. ****
Vor über 100 Jahren sei das erste Telefon in jeder Ortschaft eine
Sensation gewesen. Später habe man dann auf einen Neuanschluss
gewartet wie auf einen Trabi in der DDR, bis schließlich Ende der
80er-Jahre die EU erkannt habe, dass in Europa auf diesem Sektor ein
Wettbewerbsnachteil bestehe und die Telekommunikationsmärkte
zugunsten der Menschen geöffnet werden müssen. Es habe dann in
Europa ein Liberalisierungsprozess eingesetzt, der auch eine
entsprechende erfolgreiche Phase in Österreich eingeleitet habe. "In
der Telekommunikation ist eine neue Ära aufgebrochen; der Handy-Boom
ist entstanden", verwies Hakl darauf, dass 80 Prozent aller
Österreicherinnen und Österreicher heute ein Handy besitzen - und
damit um die Hälfte billiger als früher telefonieren. Im Festnetz
seien die Preise um 75 Prozent pro Minute gesunken. "Ein
durchschnittliches Unternehmen spart sich im Vergleich zu 1997 heute
im Schnitt 8.000 Euro jährlich an Telefonkosten. Die ehemalige
verstaatlichte Telekom habe sich zu einem erfolgreichen Unternehmen
gewandelt. Das ist der Erfolg der Privatisierung und der
Liberalisierung. Die nach Österreich kommenden Unternehmen - seien es
österreichische Konsortien oder Töchter ausländischer Konzerne -
haben seit 1997 Investitionen von jährlich zwei Milliarden Euro in
Österreich und für Österreich gesetzt", sprach Hakl diesen
Unternehmen Hochachtung und Dank aus. "Das ist eine
Infrastrukturinvestition, wie sie eigentlich auch immer von den
Grünen gefordert wird, und die dieses neue Gesetz trotzdem ablehnen."
Seinen Erfolgszug durch Österreich habe auch das Internet
genommen. Mehr als 60 Prozent der Haushalte und fast alle Unternehmen
seien im Netz. "Diese Erfolgsgeschichte der Liberalisierung ist für
jeden Bürger im Geldbörsel und bei der Lebensqualität spürbar. Heute
leiten wir mit dem neuen Telekommunikationsgesetz mitten im
Informationszeitalter eine weitere Phase dieser Erfolgsgeschichte ein
- einen Aufbruch in die nächste Ära", so Hakl.
Die EU habe aufgrund der positiven Erfahrungen erkannt, dass es
noch weiteren Handlungsbedarf gebe. Mit dem Gesetz würden fünf
Richtlinien der EU umgesetzt, "die es möglich machen, diesen Markt
viel gezielter und dadurch fairer zu regulieren und noch
kundenfreundlicher zu werden. "Wir schaffen mit diesem Gesetz faire
Chancen für alle Mitbewerber in diesem wichtigen Markt. Außerdem wird
für die Telefonkunden vieles einfacher: Sie können künftig ihre
Nummer bei Betreiberwechsel mitnehmen, die Abrechnungen werden auf
Wunsch detailliert nach Hause geschickt, und unbefugtes Telefonieren
mit teuren 0900er-Nummern kann kostenlos durch eine Sperre verhindert
werden. In letzter Minute ist es der ÖVP auch gelungen, Schutz vor
unerwünschtem Spam nicht nur für Private, sondern auch für
Unternehmen vorzusehen", schloss die Telekommunikationssprecherin der
ÖVP.


Rückfragehinweis: Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at









Einigung für kundenfreundliche Nummernmitnahme im Sinne von ONE 


In der gestrigen sehr konstruktiven Verhandlungsrunde
mit Bundesminister Gorbach und anderen Netzbetreibern zum Thema
Nummernportabilität kam es in wesentlichen Punkten zu einer
Übereinkunft, wobei ONE seine Position in vielen Fragen hinsichtlich
einer kundenfreundlichen Lösung durchsetzen konnte. Eine Einigung der
noch offenen Detailfragen steht jedoch noch aus.
Ein wesentlicher Punkt des neuen Telekommunikationsgesetzes wird
die von ONE gewünschte sog. "One-Stop-Shopping" Umsetzung sein, die
es dem Kunden in Zukunft ermöglichen wird, den Wechsel auf direktem
Weg über den neuen Betreiber durchzuführen. Sämtliche offene
Verpflichtungen aus noch bestehenden Verträgen müssen vom Kunden
selbstverständlich zur Gänze erfüllt werden. Betreffend der noch
offenen Punkte beim Eingriff in bestehende Verträge hat das
Ministerium eine Lösung in Aussicht gestellt. Im Sinne einer von ONE
angestrebten verbraucherfreundlichen Lösung wird die
Verantwortlichkeit für die Tariftransparenz beim anrufenden Netz
(Quellnetz) liegen. Auf diese Weise kann ONE seine Kunden optimal
informieren. ONE vertritt dennoch den Standpunkt, dass eine optimale
Tariftransparenz nicht unbedingt an eine Sprachansage gebunden sein
muss. Ein Piepton wäre für Österreichs drittgrößten
Mobilfunkbetreiber die kundenfreundlichste Variante.
Christian Czech, CCO von ONE, zum neuen Telekommunikationsgesetz:
"Das Ziel der mobilen Nummernportabilität ist es, dem Kunden einen
Betreiberwechsel zu erleichtern und den Wettbewerb durch attraktive
Angebote zu stimulieren. Durch die Übereinkunft der von ONE
angestrebten One-Stop-Shopping Lösung wird ein wesentlicher Schritt
gesetzt."
ONE facts & figures
Das Kommunikationsunternehmen ONE startete im Oktober 1998 als
Österreichs einziger Mobilfunkanbieter mit bundesweiter GSM
1800-Qualität. Neben Mobilfunk bietet ONE auch das Internet-Produkt
i-ONE und die Festnetzlösung f-ONE an. Ende Juni 2003 zählte ONE rund
1.400 Mitarbeiter und über 1,6 Millionen Kunden (1,37 Mio. Mobilfunk,
145.000 Festnetz und 150.000 Internet). Der Umsatz 2002 betrug rund
EUR 619,7 Mio. ONE verfügt über eine Netzabdeckung von 98 %. ONE ist
der einzige österreichische Mobilfunkbetreiber, der mit GPRS und
HSCSD (ONE High Speed) am Markt ist. ONE investierte bisher EUR 1,65
Mrd., davon EUR 99 Mio. im Jahr 2002. Eigentümer von ONE (ONE GmbH)
sind die deutsche E.ON (50,10 %), die norwegische Telenor (17,45 %),
Orange (17,45 %) und die dänische TDC (15 %).





Rufnummernportabilität: Weg ist frei für kundenfreundliche und wettbewerbsfördernde Lösung 



 - Eine grundsätzlich positive Bilanz zog heute
Hutchison 3G Austria über den gestrigen Runden Tisch über die
Realisierung mobiler Rufnummernportabilität. Nun sei der Weg frei für
eine kundenfreundliche und wettbewerbsorientierte Lösung. Konkret gab
es gestern einen breiten Konsens für ein One-Stop-Shopping und eine
kurze Portierfrist. Diese soll am Anfang in 90% aller Fälle 3 Tage
dauern, eine weitere Verkürzung soll nach einem Jahr von der
Regulierungsbehörde überprüft werden. "Eine abschließende Bewertung
kann ich als Jurist selbstverständlich erst dann treffen, wenn uns
die konkrete Formulierung vorliegt. Nach den gestrigen Gesprächen
sehen wir der Verordnung des Ministers jedenfalls positiv entgegen"
urteilte Hutchison 3G Austria Regulierungsexperte Bernhard Wiesinger.
Dass die Kunden ihre Rufnummer konkret erst im 2. Quartal 2004
wirklich mitnehmen können, sei laut Wiesinger bereits vor dem Runden
Tisch klar gewesen. Es habe nie ein Zweifel daran geherrscht, dass
die Detailfragen der technischen Lösung, bei der die
Unternehmensstandpunkte so weit auseinander liegen, abschließend erst
in einem Regulierungsverfahren geklärt werden können. Ein mögliches
Verfahren werde frühestens gegen Ende des Jahres entschieden sein,
danach sei noch mit 3 bis 6 Monaten für die technische
Implementierung zu rechnen. Für diesen späten Einführungszeitpunkt
treffe Minister Gorbach allerdings keine Schuld. Wiesinger: "Minister
Gorbach hat sich der Frage der mobilen Nummernportierung schon wenige
Tage nach seinem Amtsantritt angenommen. Auch der Runde Tisch ist ein
Zeichen für das Engagement des Ministers. Die Versäumnisse liegen
klar vor der Zeit des jetzigen Ministers."
Zwtl.: Über das Unternehmen:
Hutchison 3G Austria GmbH ist ein 100%-iges Tochterunternehmen von
Hutchison Whampoa Limited in Hongkong und UMTS Lizenz Inhaber seit
November 2000. Unter der Marke 3 startete das Unternehmen europaweit
als erster und einzig reiner Mobile Multi Media Anbieter. 3 bietet
Multimedia-Produkte (z.B. Videotelefonie, Video Clips, etc.), die
ausschließlich für den mobilen Einsatz gedacht sind. 3 ist die
Konvergenz von Telekommunikation, Internet und den klassischen

http://www.drei.at




Durchbruch bei Telekom-Runde
tele.ring will Betreiberrunde ab sofort wieder aufnehmen 



 "Bei der gestrigen Runde bei Infrastrukturminister
Gorbach konnte in allen kritischen Punkten eine Einigung erzielt
werden", freut sich Hubertus Hofkirchner, Vorsitzender der tele.ring
Geschäftsführung. Somit kann die von tele.ring und den anderen jungen
Betreibern zuletzt abgebrochene Betreiberrunde ab sofort ihre
Tätigkeit wieder aufnehmen.
Aufgrund der Mediation des Ministers konnte den österreichischen
Konsumenten zuletzt doch eine kundenfreundliche Lösung gesichert
werden: Die Betreiber einigten sich sowohl auf das Prinzip des
One-Stop-Shopping, als auch auf eine überschaubare Dreitagesfrist bis
zum Beginn der Umstellung, die dann nicht länger als eine Stunde
dauern darf. Gesichert ist nun auch die vom VKI geforderte
Tariftransparenz durch eine vom Quellnetz zu gewährleistende
Netzansage auf Wunsch des Kunden.
"Das Recht der Kunden zur Mitnahme der persönlichen Nummer kann
somit weder durch einen komplizierten Umstiegsprozess, noch durch
umständliche Ansagen des alten Netzbetreibers verwässert werden",
erläutert Hofkirchner. Einer Umsetzung in einem angemessenen Zeitraum
steht somit nichts mehr im Wege.

http://www.telering.at


11.juli03/
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