| >Least-Cost-Router
(lcr)
werden zwischen der Telefondose und dem Telefon bzw. der Telefonanlage
installiert. Die Tarife verschiedener alternativer Telefonbetreiber
werden in den Least-Cost-Router einprogrammiert.
Anhand dieser Programmierung analysiert der
Least-Cost-Router die
gewählte Telefonnummer und ermittelt nicht nur den günstigsten
Telefonanbieter für jedes einzelne Telefonat, sondern übernimmt auch
das Wählen der Netzvorwahl des jeweiligen Telefonanbieters, sowie das
Wählen der Ortsvorwahl (so das Gespräch innerhalb des selben
Ortsbereiches geführt wird).
Somit ist für den Telefonierenden kein Unterschied
gegenüber dem bisherigen Wählverhalten festzustellen.
Least-Cost-Router werden von verschiedenen Herstellern in den
unterschiedlichsten Preisklassen angeboten. Wichtig ist vor allem die
laufende Aktualisierung der einprogrammierten Telefontarife, die
üblicherweise per Fernwartung erfolgt.
Bei einer unbedachten Auswahl der programmierten Call-by-Call-Anbieter
kann es zu unliebsamen Überraschungen kommen. Die Vielzahl der
verschiedenen Anbieter kann dem sparwilligen Telefonierer beachtliche
Einsparungen ermöglichen.
Allerdings gilt es bei der Wahl des/der alternativen
Anbieter/s eine
Vielzahl verschiedener Aspekte zu beachten, wie etwa das eigene
Telefonverhalten, die unterschiedlichen Taktungen, eventuelle
versteckte Nebenkosten (Mindestumsatz, Anmeldegebühren,...). Bei
Nichtbeachtung dieser Aspekte kann es durchaus vorkommen, daß die
tatsächlich erzielte Ersparnis weit unter den Erwartungen liegt.
Einige Call-by-Call-Anbieter bieten auch eigene Router an. Hierbei gilt
es grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Typen zu unterscheiden.
Manche Router analysieren die gewählte Telefonnummer und wählen –
zusätzlich zur Netzvorwahl – gegebenenfalls auch die Ortsvorwahl
automatisch mit. Andere wiederum wählen ausschließlich die Netzvorwahl
des alternativen Telefonanbieters vor und stellen dadurch lediglich für
den Kleinverbraucher eine Alternative dar.<
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