tarifdschungel Energie LEXIKON
>Laufkraftwerke

Laufkraftwerke wandeln die Kraft des fließenden Wassers von Bächen und Flüssen in elektrische Energie um. In Österreich gibt es etwa 100 Laufkraftwerke mit einer Leistung von jeweils mehr als 5 Megawatt. Ihre Stromerzeugung hängt von der Fallhöhe und vom momentanen Zufluß ab. Bei Hochwasser sinkt die Fallhöhe, weil der Wasserspiegel auch unterwasserseitig ansteigt, das heißt auch nach der Wehranlage.
Leider sind der Bedarf an elektrischer Energie und die Wasserführung der Flüsse gegenläufig, das heißt: Im Winter, in der Zeit des höchsten Strombedarfs, führen die Flüsse weniger Wasser als im Sommer.

Die wesentlichen Elemente eines Laufkraftwerks sind:
- Wehranlage und Rückstauraum
- Krafthaus mit Turbinen und Generatoren
- Unterwasserbereich
- ev. Schleusenanlagen für die Schiffahrt
- Schaltanlage

Entscheidend für die Leistung eines Laufkraftwerkes sind die Fallhöhe und die Zuflußmenge. In einem sogenannten Stufenplan werden die einzelnen Kraftwerke entlang eines Flusses eingetragen. Man kann in ihm für jedes dieser Kraftwerke die Stauhöhe und die Länge des Stauraums ablesen.
Österreichs Flüsse haben erfreulicherweise relativ große Gefälle. Sogar die Donau bringt es auf etwa 150 Meter innerhalb der österreichischen Grenzen und hat damit die Charakteristik eines Gebirgsbaches.
Flußkraftwerke erzeugen nicht nur Strom. Sie verbessern auch den Hochwasserschutz. Außerdem entstehen mit dem Kraftwerksbau meist auch Erholungs- und Freizeiträume, oft bedingt auch durch das Umsetzen ökologischer Begleitmaßnahmen.
Der Aufstau der Donau ermöglicht die ganzjährige Schiffahrt von der Nordsee bis Wien.

 

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