tarifdschungel Energie LEXIKON
>Solararchitektur

Dabei werden Gebäude so gestaltet, daß sie möglichst viel Sonnenenergie zur Heizung und Kühlung der Räume einfangen. Schon im 5. Jahrhundert setzten die Griechen in der Neustadt von Olynthus die Grundsätze der Solararchitektur um: Ausrichtung der Gebäude nach Süden, Mauern und Fußböden als Energiespeicher für die Nacht, geschlossene Nordseite, Abschattung gegen die hochstehende Sommersonne. Die Römer erweiterten im 1. Jahrhundert die Solararchitektur um Fensterglas und Wintergarten. Erst nach dem 1. Weltkrieg wurden die solararchitektonischen Grundsätze wiederentdeckt.

In den USA entstanden in den 30er Jahren einige „Solarhäuser", Einfamilienhäuser mit vollverglaster Südfront und Steinboden als Wärmespeicher. Infolge der Ölkrise 1973 wurden in vielen Ländern Versuchshäuser errichtet, um neue Baustoffe und -techniken zu testen. Diese und weitergehende Erkenntnisse fließen seit Mitte der 80er Jahre in die Bautechnik ein: Statt futuristischer Formen nähern sich die Solarhäuser wieder dem gewohnten Stil an. Wesentliche Elemente dienen der „passiven Solarnutzung", der Gestaltung von Fenstern und Mauern derart, daß sie möglichst viel Sonnenenergie speichern und zur Heizung auf die Räume verteilen. Bei der „aktiven Solarnutzung" werden mit Kollektoren auf Dach oder Wänden Luft oder Wasser für Heizung und Warmwasserbereitung erwärmt.

 

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